Sonntag, 8. Mai 2011

The last few weeks...

Lang ists her, seit dem letzten post... aber ehrlich gesagt passiert recht wenig spannendes.
Hier meine 5 Highlights vom August:
5. Fabi hat es endlich geschafft, mal in Vietnam vorbeizuschauen. Ihm hab ich dann mal ein bischen das "real Asia" gezeigt, zumindest das, was Can Tho einem eben bieten kann: Den floating Market, Bia Hoi's, Seafood & BBQ, die guten Garküchen, vietnamesische Freunde mit denen man sich nur prüde unterhalten, nicht arbeiten zu müssen und einiges mehr.
siehe auch: http://fabi-abroad.blogspot.com/2011/05/part-i-vietnam.html
4. Fabi konnte ich leider nicht überreden, noch ein Wochenende länger zu bleiben, da alle wwF's vom Süden für ein paar Tage nach Mui Ne sind. Mui Ne ist ein kleines Dorf mit einem wunderschönen Strand, das viel zu touristisch wurde. Wir hatten ein tolles Guesthouse von einer alten vietnamesischen Frau direkt neben dem Fairy Stream (ein kleiner Fluss durch wunderschöne Dünen), in dem wir die meiste Zeit verbrachten, wenn man nicht gerade am Strand lag.
3. Meine Lieblingsbeschäftigung ist gerade, mit den 2 neuen Welpen unserer Vermieter/Nachbarn zu spielen, da der alte Hund verschwunden ist. Mittlerweile wurde einer der beiden auch schon geklaut, gegessen oder ist abgehauen...wer weiß.

2. Letzte Woche bin ich zusammen mit Felix, Lea und Alex zu meinem letzten Domiziel in Vietnam gereist: Hue, die kaiserliche Stadt. Ehrlich gesagt war ich etwas enttäuscht von den Sehenswürdigkeiten, da man sehr viel Wiese und Steine zu sehen bekam, da alles nach dem amerikanischen Krieg (so wird der Vietnamkrieg sinnvollerweise hier genannt) zerstört war und man sehr oft nur den Anfang der renovierten Gebäude sah.
Von Hue aus ging es dann über Da Nang, wo wir nur über Nacht blieben, weiter nach Hoi An. Dort besuchten wir die anderen Freiwilligen, bei denen wir auch übernachten durften. Hoi An hat einen wunderschönen Strand, bei dem wir die meiste Zeit verbrachten.
1. Als wir genug von Hoi An hatten, beschlossen wir, keinen Flug zurück zu nehmen, sondern noch zu ein paar Studenten meiner Schule zu gehen, die einen Ausflug nach Nha Trang machten. Also nahmen wir einen Nachtbus, in dem es plastik Betten in vietnamesischer Größe gab. Ein Student brachte seinen amerikanischen Kumpel aus Saigon mit und er war der erste Ausländer, den ich bisher getroffen habe, der fließend vietnamesisch kann!

Sonntag, 13. Februar 2011

Kambodscha // Thailand

Da in Vietnam, oder ganz Asian Tet anstand, wurde uns von vielerlei Seite geraten Vietnam frühst möglich zu verlassen. Tet ist das vietnamesische Neujahr, was nichts anderes ist als das chinesische Neujahr, nur wollen die was eigenes haben...  Nach unserem Kalender liegt Tet immer zwischen 21. Januar und 21. Februar, da die Chinesen einen Mondkalender haben. Dieses Jahr war Tet von 2.-5. Februar. Da ich in dieser Woche nicht in Vietnam war, kann ich nur erzählen was einem erzählt wurde: Und zwar sind die Tet-Ferien die einzigsten Ferien wo die Vietnamesen mal richtig abschalten, d.h. jeder Laden ist geschlossen, es fahren keine Busse, kein Flugzeug und wenn man davor nichts zum essen eingekauft hat, stirbt man oder wird arm.
Da Arian, wieso auch immer, erst am 28.1. nach Can Tho kam, hatte ich auch schon Angst, dass uns kein Bus mehr nach Ha Tien, der Grenze zu Kambodscha, fährt, was dann aber doch noch geklappt hat. In der Woche davor war ich alleine in Can Tho, da die restlichen wwF's schon irgendwo hin ausgeflogen sind und spürte schon das nahende Tet. Da Can Tho fast nur aus Studenten besteht, die bereits alle zurück in ihre Heimatstadt sind, ähnelte es einer Geisterstadt und mir war stinke langweilig da ich nichts unternehmen konnte.

Als wir die Grenze zu Kambodscha überquert hatten, spürten wir bereits beim Kauf des Visums, das man einfach überall abgezockt werden will, was eigentlich nichts neues war, aber hier neue Dimensionen annahm. Der Polizist der uns das Visum aushändigte, wollte zuerst 25$ dafür, als wir ihm sagten dass es aber eigentlich nur 20$ koste, ging er dann auf 22$ runter. Da ich kein Passfoto dabei hatte, durfte ich einen Dollar mehr bezahlen, der dann das Foto einfach ersetzt.
Weiter gings zum 30km entfernten Kampot, doch da es bereits dunkel wurde und wir nur zu 2 unterwegs waren, blieb uns eigentlich nichts anderes übrig als auf die abzocke der Einheimischen einzugehen und uns für 20$ in die Stadt fahren zu lassen... doch irgendwie schafften wir es doch noch, die Leute in einen Streit zu verwickeln, nachdem wir Andere noch nach den Preis fragten und somit das Kartell aufflogen ließen und uns 2 Mopedfahrer für 4$ mitnahmen.
In Sihanoukville trafen zufällig die andern Freiwilligen am Strand, die aber am gleichen Tag noch abreisten. Die Unterkunft, die sie uns empfehlten, war ein Backpackerhauptquartier, wo wir für 1$ in einem Zimmer mit 14 Betten unterkamen. Die ganze Nacht wurde dann von den Touris an der Bar, im Pool, oder in einer kleinen Disco durchgefeiert. Nach gefühlten 10 Minuten Schlaf, da die Musik auch im Bett noch zu laut war, sind wir dann morgens zum Island-Hopping gegangen. An der Bar sahsen immer noch ein paar Feierschweine die zur Musik tanzten.
Anschließend sind Ari und ich dann nach SiemReap um die andern wwF's wieder zu treffen und haben uns dort gemeinsam Ankor Wat beim Sonnenaufgang angeschaut: eine unglaublich rießige Tempelanlage, die man noch aus Tomb Rider kennt.
Nach einem kleinen Abstecher nach Battambang, wo wir ein paar Freiwillige aus Kambodscha besuchten, haben wir beschlossen nach Bangkok zu fahren, da man für Thailand kein Visum kaufen muss und es ja angeblich billige Flüge zurück nach Vietnam gab. Dem war aber nicht so, was wir allerdings erst in Bangkok feststellten^^.
Bangkok ist eine Großstadt wie alle anderen auch... mir persönlich hat die Stadt aber ziemlich gut gefallen, die meiste Zeit haben wir aber nur in einer Straße verbracht, in der es einfach allen möglich Kram gab und wie ein rießiger Markt war.
Nach 3 Tagen sind Arian und ich dann wieder zurück nach Kambodscha, wo uns im Bus für den doppelten Preis angeboten wurde, ein Visum zu erhalten und man dabei einfach nix machen muss, sonder der Busfahrer alles erledigt. Und wiedereinmal ist die ganze Bürokratie nur Schein... als wir unser Visum dann selbst holten, war ein großes Schild, wo die richtigen Preise draufstanden (20$), aber trotzdem standen vor dem Schalter 2 Polizisten, die mir kein Visum geben wollten, wenn ich ihnen nicht 3 Dollar extra gebe.
In Kambodscha schauten wir noch die Hauptstadt Phnom Penh an, die nach einem Tag aber auch nichts mehr bot. Somit entschlossen wir, wieder nach Vietnam zurück zu fahren, was problemlos ablief.

Mittwoch, 26. Januar 2011

The Philippienes - The Bitch Of Asia

Sooo bevor ich jetzt gar nicht mehrs auf meinen blog schreibe, möchte ich doch noch über meinen philippienen urlaub erzählen der jetzt auch schon über 2 Wochen zurück liegt. Ich bin am 19.12 mit dem Bus nach Saigon gefahren da von dort aus unser Flug nachts um 23.00 aus ging. Erst einen Tag davor hab ich meinen neuen Reisepass mit Visum bekommen, der mir die Reise erst ermöglichte. Irgendjemand hat mir nämlich mal erzählt, dass man seinen Reisepass in die Waschmaschine werfen kann, wenn er schimmelt und das hab ich zu bezweifeln gewagt.
Aufjedenfall bin ich dann mit einem anderen Freiwilligen aus CAn Tho, Kian, auf die Philippienen geflogen und haben uns erst einmal bei anderen wwFs in der WG untergebracht, die wir bis dahin auch noch nicht kannten.
Mit einer Gruppe von 10 Leuten sind wir dann auf die angeblich "schönste" Insel der Philippienen geflogen: Palawan. An sich war die Insel auch wunderschön, aber das Wetter war meistens nur mittelmäßig... Weihnachten wurde dann mit einem dekadenten Restaurantbesuch und wichteln am Strand gefeiert. An Sylvester waren wir wieder in Manila wo ich dann auch Fabi für ein paar Tage getroffen habe.

Manila ist eine rießen große eklige Stadt in der ich niemals leben könnte. Die Einwohnerzahl ist unbekannt, aber laut Wiki warens 2007 11,6Mio und mit der Urbanisierung der Region über 20Mio. Anders als zu Hanoi oder Saigon fahren in Manila fast nur Autos und sehr sehr wenige Mopeds. Dafür ist der Smog noch extremer und alles sieht einfach dreckig aus. Aufgefallen ist mir auch, dass die Spalte zwischen Reichtum und Armut noch viel extremer ist, bzw. beides noch in die Extremen geht. Da hat der vietnamesische Kommunismus doch noch seine Vorteile. Zum einen gibt es überall wo man hinfährt rießige Malls, allen voran natürlich die Mall of Asia, und andererseits sitzen die Leute vor der Haustür und durchwühlen den Müll nach weggeworfener Kleidung oder Essensreste.
Am meisten verblüfft war ich allerdings davon, auf einmal mal wieder mit den Menschen kommunizieren zu können, da ja wirklich fast jeder Englisch kann. In Vietnam hab ich mich daran gewöhnt nur noch mit Händen und Füßen zu reden und wenn mal jemand Englisch spricht nur noch Schlagwörter zu benutzen. Und plötzlich musste man wieder komplizierte Satzstrukturen verwenden mit denen ich ja meine schwierigkeiten hab :D
Es ist jetzt zwar schwer, die ganze philippienische Kultur einschätzen zu können, aber ich habe mich gefühlt, wie bei meinem Cincinnati-Urlaub vor 2 Jahren. Der ganze Lifestyle, die Music, das Essen... irgendwie alles ist total an Amerika angelehnt und hatte überhaupt nichts asiatisches mehr. Lustigerweise haben die andern Freiwilligen die Philippienen deshalb auch als die "bitch of asia" getauft.

Direkt nach dem feiern ins Neujahr sind wir dann sofort in den Bus eingestiegen und nach 8 Stunden Trunkenheitsschlaf in San Fernando wieder aufgewacht sind. Dort hab ich die nächsten Tage mein Glück im Surfen versucht, was richtig Spaß gemacht hat... bis zu dem Zeitpunkt als ich dann ein Surfbrett kaputt gemacht hab und ihm 60€ hinblttern musste.

Zwischendurch haben wir noch einen Abstecher ins Landesinnere gemacht, um in einem kleinen Dorf zu landen, in dem wir anscheinend nicht mehr weg kommen würde, ohne einen privaten Bus zu mieten oder mit einem Guide über einen Bergwandern. Da man bei beidem abzocken wollten, haben wir beschlossen auf eigene Faust los zu laufen, was zu einem kleinen Abenteuer wurde...wir aber letzten Endes doch noch gut am Ziel ankamen.

Ansich fand ich die Philippienen ein richtig tolles Urlaubsziel, um die asiatische Kultur kennen zu lernen, doch eher zweifelhaft.

Die gleichen wie in facebook

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Teachers Day & Pagoda Eröffnung

Am 20.11.2010 ist in Vietnam der Teachers Day. Da dürfe die Schüler ihreren Lehrer Respekt entgegenbringen und beschenken diese. Auch alte Leute, die noch eine Beziehung zu ihren Lehrer haben, besuche diese dann am Teachers Day. Ein Tag vorm Teachers Day wurde eine Zeremonie in meiner Schule abgehalten, wo ich mir dann 2-3 Stunden vietnamesische Reden anhören durfte. Da das aber vom Fernsehen aufgenommen wurde und es immer gut ist, wenn man einen Ausländer dabei sitzen hat, musste ich das über mich ergehen lassen. Dafür gabs anschließend ein umso besseres Essen. Natürliich wurde dazu auch kräftig getrunken. So wurde dann bis um 6 gefeiert, bis die meistens (ich auch) recht angeheitert in die Klassen zum unterrichten mussten.
Am nächsten Tag war dann noch ein Fußballturnier zwischen einzelen Unternehmen, Schulen oder sonst irgendwelchen Sponsoren, an dem ich dank meines Gips nicht teilnehmen konnte.




 Anschließend wurde auch das noch kräftig gefeiert, wo ich dann das erste mal Hund essen durfte. Ansich ein wirklich ausgezeichnetes Fleisch, wenn die Vietnamesen doch nicht immer alles mitessen würden. So trifft man in seinem Essen immer auf Innereien, Herz, Pfoten oder schlecht rassierte Haut:




Dieses Wochenende haben mich zwei meiner Studenten mit auf eine Pagoda Eröffnung genommen, die nach dem Vietnamkrieg zerstört und jetzt wieder neu aufgebaut wurde.



Mal interessant zu sehen, aber mein Highlight war, die Kerzen am Ende in den Mekong hinein zu lassen. Davor durfte man noch ein Gebet/Wunsch auf die Kerze schreiben.



Freitag, 12. November 2010

Phu Quoc aka. das Paradies

"...die einzige große Insel in Vietnam, wunderschön und enifach ein Paradies, das war mir schon vor 20 Jahren klar, dass hier mal was laufen wird" sagte der deutsche Resortbesitzer bei dem wir wohnten.
Er kommt immer von November bis Mai auf die Insel, wohnt aber sonst in Dresden.

Die Reise ging Freitagnacht um 2 los, leider mit einem verstauchten Fuß, da ich 4 Stunden davor noch Fussball gespielt habe.
Wir fuhren mit dem Bus nach Rach Gia (im Reiseführer als eine "Drecksstadt und der Übergang in das Paradies" beschrieben) und dann von dort aus mit der Fähre auf die Insel.

Freitag verbrachten wir den restlichen Tag am 4km langen Sandstrand direkt neben dem Resort. Die Unterkunft war sehr einfach: Wellblechdach, Bambushütte, Klo und Waschbecken, Strom nur abends wenn der Generator läuft).

Am Samstag sind die meisten von uns mit auf einen Schnorcheltrip, bei dem ein Schiff einzelne Buchten abgefahren hat. Das ging überraschend gut mit meinem Fuß, da ich eigentlich kaum laufen konnte. Abends haben wir noch in Sandras Geburtstag hineingefeiert, was der Anlass war, dass wir überhaupt auf die Insel sind.





Am Sonntag haben wir noch eine Mopedtour über die Insel gemacht, sind an verschiedenen Stränden schwimmen gegangen und haben uns die Natur angeschaut.



Montag haben wirs nochmal gemütlich angehen lassen und waren nur am Strand vom Resort und mussten dann auch schon um 1pm auf die Fähre.

Dienstag, 9. November 2010

... was bisher geschah

Irgendwie wurde ich in letzter Zeit sehr Blogfaul...aber freie Minuten in der langen Freizeit zu finden, kann gar nicht einfach sein ;)

Seit meinem Ausflug nach Ha Tien sind bereits 3 Wochen vergangen in denen einiges aber doch auch nichts passiert ist.

Am 20.Okt war der vietnamesische Frauentag, den ich in der Schule gefeiert hab. Es wurde ein Kochwettbewerb veranstaltet, an dem 2 Männer und eine Frau zusammen kochen mussten.



Übers Wochenende waren ich dann endlich mal in Saigon, dazu kann ich eigentlich nur eins sagen: Laut, dreckig, zu viel Verkehr -> ich liebe CanTho ;)
Ich hatte seit langem mal wieder ein Stückchen Käse im Mund und es hat einfach himmlisch geschmeckt! Direkt aus Holland sogar.



Am folgenden Wochenende hatte Jannick Geburtstag, den wir abends alle gemeinsam bei einer BBQ-Party gefeiert haben. Bilder folgen...

Montag, 18. Oktober 2010

Trip nach Ha Tien

Überswochende sind wir zu 7. nach Ha Tien gefahren. Am Freitag wussten wir noch nicht genau wo und was wir jetzt genau machen... Abends hat sich dann Jonas bei Mai Linh (Taxi & Busunternehmen) informiert und einfach mal 7 Tickets nach Rạch Giá gekauft, da das auf halber Strecke zu Ha Tien liegt und anscheinend kein Direktbus dorthin fährt. Als wir gestern Abend wieder daheim waren, war der erste Bus den wir sahen ein direkt Bus von Can Tho nach Ha Tien^^.

Größere Kartenansicht
Los gings dann also um 3 Uhr nachts, alle haben bei uns geschlafen, da das am nähsten zum Bahnhof war. Die Fahrt dauerte dann etwa 3h und es war noch ganz ok im Mai Linh-Bus, die Fahrt nach Ha Tien war dann allerdings in einem uralten Bus, der wohl keine Federung hatte und absolut auf Asiaten abgestimmt war, weil man die Füße eigentlich nur seitlich reinbekommen hat.
Was wirklich anstrengend ist, ist die ganzen Mopedtaxifahrer abzuwimmeln. Sobald die "weiße" im Bus entdecken, wimmelt eine Schar von 10 Vietnamesen um dich rum und alle wollen dich irgendwo hinfahren.
Da es ca. 8 Uhr morgens war und kaum einer geschlafen hatte, sind wir erst mal in ein Café um den köstlichen cà phê sữa đá (http://en.wikipedia.org/wiki/Vietnamese_iced_coffee) zu trinken, nach dem selbst die bisheren "NichtCafetrinker" süchtig geworden sind. Ein Mopedfahrer hat uns immernoch verfolgt und dem konnten wir klar machen, dass wir nicht zu 7 auf sein Moped können sondern ein Texi brauchen.
Somit hatten wir das Glück Technoklaus zu treffen, ein total sympatischer Vietnamese mit Totenkopfbrandy auf der Hand, einigen Narben im Gesicht und sah auch so total drauf aus^^.



Der hat uns dann mit lauter Musik durch Ha Tien zu einer Unterkunft gefahren in der wir für 40.000 VND (1,5€) pro Person in einem Zimmer mit 5 rießigen Matratzen, Duschen und Klo übernachten durften.
Den Tag über haben wir die Stadt besichtigt, sind an den Strand, der zwar nicht schön war, aber das Wasser, sobald man mal ein par Meter hingeschwommen ist, bischen schöner wurde. Wir haben das Seafood gekostet, den klasse Sonnenuntergang genossen und ein bischen am Wasser entlang gewandert.



Die Rückfahrt am nächsten Tag war dann schwieriger als geplant. Als wir wieder mit einem schrecklichen Bus nach Rach Gia gelangt sind, stellten wir fest, dass Mai Linh keine Tickets mehr nach Can Tho verkaufte und wir haben uns auf einen Deal mit irgendeinem Mopedfahrer eingelassen, dass er uns einen Bus für 80.000VND (ca. 3€)pro Person holt, etwa einen Euro teurer als mit dem noblen Mai Linh und es war dann auch wieder ein richtig gammliger Bus, für den man höchsten 30.000 gezahlt hätte. Aber besser als gar nicht heimzukommen... die Fahrt die man zuvor in 3h geschafft hatte dauerte dann über 6 Stunden, da der Bus maximal 20 fuhr und ständig anhielt oder kleine Pausen machte. Da man kein vietnamesisch kann, wusste man auch nicht, wie lang er jetzt hält, also ob man mal schnell aufs Klo kann oder was zum Essen kaufen.
Aber alles in allem ein sehr gelungener Ausflug und bestimmt nochmal ein Ausflug wert. Nächstes mal vielleicht mit dem Moped, da man doch sehr unmobil war und es doch noch einiges zu entdecken gibt.





Mittwoch, 13. Oktober 2010

Dogydog

Hier noch ein kleines Video von unserem Haus-/ Gartenhund...der bei den Besitzern nicht ins Haus darf, bei mir allerdings schon sein Häufchen ins Zimmer gemacht hat. Und die Socken von unserem Wäscheständer klaut der Penner auch...



...sick

Jetzt hat mich auch mal das "schlechte" Essen getroffen und die Übelkeit und Diarrhör (ein schönes Wort^^) zwingt mich seit Montagnacht ins Bett und lässt mich kaum was essen...
dafür hab ich jetzt mal Zeit wieder was zu bloggen. Allerdings gibts kaum was interessantes zu erzählen. Die letzte Woche war ich fast jeden Tag arbeiten, wurde anschließend von den netten Kollegen zum Essen eingeladen. An einem Tag war eine "graduation party" von einem Kurs, wo ich dann zum Essen und viel Trinken eingeladen wurde ;)... am Sonntag hab ich an einem Badmintonturnier teilgenommen, hab davor allerdings keine Zeit gehabt, mal irgendwie zu trainieren -> 1 Spiel gewonnen, 2 verlorenen -> nicht weitergekommen.
Übers Wochenende hat es mal 3 Tage durchgeregnet, was es bisher noch nie hat. Allerdings war das eher ein nießeln, als dass es zu irgendwelchen schlimmen Hochwassergefahren kommen könnte, wie es in anderen Teilen Vietnams der Fall ist.
Heute war eigentlich eine Exkursion mit irgendwelchen Deutschen aus einer anderen Provinz, an der ich aber ja nicht teilnehmen konnte.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

#fail day no.1

Es gibt einfach Tage,  die einfach nur toll sind und manche auf die man gern verzichten könnte!^^
Gestern war einer von diesen Tagen. Es fing noch gut an, dass ich nicht arbeiten musste und ausschlafen durfte... ging aber nicht, da es in Vietnam keine Rollläden gibt und ich bei der Helligkeit einfach ned weiter schlafen kann. Zum Frühstück wolllt ich dann das Obst essen, dass ich am Tag davor gekauft hatte...schimmelte allerdings schon. Mittags bin ich dann in ein Internetcafe gegangen, da der Strom daheim schon den ganzen Tag weg war. Irgendwann hat mich dann einer meinen Kollegen angerufen und gefragt, wo ich bleib, da er sich mit mir zum Badminton verabredet hatte und ich das irgendwie ganz vergessen hatte. Also bin ich schnell nach Hause gefahren, Sportsachen hole und ab ins Gym. Da haben wir dann Doppel gesielt, was echt Spaß gemacht hat und ich war danach auch echt fertig, da bei der Hitze Sport machen ziemlich anstrengend ist! Als ich dann auf die Uhr schaute, war schon 18.15. Da find eigentlich meine nächste Unterrichtsstunde an und ich dachte Mr. Cuong, mit dem ich spielte wusste das... tat er aber nicht, also ging ich zu Ms. Chi mit der ich unterrichten sollte, erklärte ihr, dass ich noch kurz nach Hause geh um mich zu duschen. Also fuhr ich schnell nach Hause, es war natürlich niemand daheim und ich hatte vor ein paar Tagen mein Schlüssel im Loch abgebrochen. Also versuchte ich den Vermietern zu erklären, dass sie mir die Wohnung aufschließen sollte, da ich kein Schlüssel hab (die können nur vietnamesisch). Nach ca. 20 Minuten haben sie verstanden was ich wollte und ich konnte endlich duschen. Aber die Waschmaschine lief gerade, was heißt, dass fast kein Wasser mehr aus der Dusche kommt... dann hab ich eben nur mit Tröpfchen "geduscht" und bin schnell arbeiten gegangen. Als ich wieder zrück kam, war immernoch niemand daheim und ich hab mein Abend auf der Terrasse verbracht.

Sonntag, 3. Oktober 2010

My Home Is My Castle



Endlich hab ichs mal geschafft ein paar Bilder vom Haus zu machen! Ich will nicht behaupten, dass es nur gerade ein bischen unordentlich ist, weil es sah schon schon schlimmer auf... aber normalerweise ist's doch etwas aufgeräumter ;)

Freitag, 1. Oktober 2010

Alltag

...so langsam findet man sich in seinem Alltag zurecht und es gibt recht wenig neues zu berichten.
Die Arbeit macht mir eigentlich ziemlich Spaß, solange man nicht früh aufstehen muss. Ms. Chi, eine Lehrerin hat mich letzte Woche gefragt, ob ich nicht mit ihr unterrichten kann und war einverstanden, da ich diese Woche sonst nur am Montag abend gearbeitet hätte. Also musste ich Monatg, Dienstag und Mittwoch von 9-11 Uhr arbeiten.
Im Unterricht muss ich dann meistens den Listening Comprehension Teil übernehmen, sprich aus ihrem Buch vorlesen oder  ihnen Fragen stellen, die sie dann verstehen sollten. Da das Englisch der Studenten jedoch sehr schlecht, übersetzt Chi meistens nochmal alles auf vietnamesisch.
Was anfangs ganz nett, wird langsam fast schon zur Last. Denn man wird von jedem eingeladen, so war ich jetzt schon einige Male mit Mr. Quoc (der Lehrer von letzter Woche) und 2 anderen Lehrern die ich bisher noch nicht kannte, essen. Im Gegensatz zu Mr. Quoc hatten die beiden anderen Englischlehrer ein sehr misserables Englisch und es war nur eine sehr oberflächliche Konversation möglich.
Mr. Quoc, der Sympatische;), hat mich die Woche auch mal zu sich nach Hause eingeladen. Er hat ein ziemlich großes Haus, für vietnamesische Verhältnisse, indem die untereste Etage jedoch seim Homebusiness dient (er verkauft Fisch- und Schweinefutter).
Für ihn hab ich dann ein paar Texte aus dem Englischbuch aufnehmen müssen, die dann in der Schule verteilt werden und dann immer abgespielt werden sollen^^ ....ich mit meiner perfekten Pronunsiation! Anschließend hab ich dann noch mit seiner Familie die Schwangerschaft seiner Frau gefeiert. Beim ersten Treffen hat er mir noch erzählt, wie gern er einen weiteren Sohn hätte (ist gut fürs Homebusiness) und jetzt hats wohl endlich geklappt.
Dieses Wochenende werden wir wohl wieder volles Haus in Can Tho haben, da die Leute aus Soc Trang, Long Xuyen und Saigon uns besuchen wollen.
Viele Grüße nach Deutschland!





 
Bilder vom letzten Wochenende, alles Schnappschüsse, da fotografieren verboten ist, sobald man ein Bild macht, kommen gleich 4 Wächter auf dich zu. 

Donnerstag, 23. September 2010

Arbeitsbeginn

Bei mir hat es seit Montag dann wohl auch mit dem Arbeiten begonnen. Aber ich hab wirklich Glück mit meinen Kollegen, denn es sind wirklich alle sehr sehr sympatisch und entgegenkommend. Ich arbeite im Moment mit einem sehr witzigen Vietnamesen zusammen, der mich letzte Woche bereits bischen in der Schule rumgeführt hat und mich anschließend zum Essen eingeladen hat. Am Montag hat mir dann Chi (meine Vertrauensperson) meinen Stundenplan gegeben, auf dem ich dann las, dass ich erstmal Montags, Dienstags und Donnerstags von 18-20 Uhr arbeiten muss.
Am ersten Tag war ich noch bischen aufgeregt, aber es war dann echt cool. Am Anfang musst ich mir von den Schülern dumme Fragen anhören lassen, wie "bist du schon verheiratet?" "hast du schon mal ein Mädchen geküsst" oder "wie viele Freundinnen hattest du schon?"...man bedenke, dass fast alle 18 bis 30 Jahre alt sind. Vorallem die Mädchen sind in ihrer Entwicklung sehr zurück, was einem beim unterrichten echt nerven kann. Egal was sie sagen, es muss danach hinter vorgehaltener Hand gekichert werden.
Im Unterricht selbst hab ich eigentlich wenig zu tun, man arbeitet eben immer aus einem Buch heraus und ich les meistens nur die Texte vor und stell ab und an ein paar Fragen.
Heute wurde ich wie ein Ausstellungsstück rumgereicht und musste in mehrere Klassen gehen, damit sie mal nen Europäer gesehen haben. Da durft ich dann jeder Klasse sagen, dass ich aus Deutschland bin, ein Freiwilliger bin, der keine Ahnung hatte was er studieren will und Vietnam ganz toll ist^^

Sonntag, 19. September 2010

Trip nach Long Xuyên

Gestern haben wir beschlossen, einen kleinen Ausflug zu machen. Zuerst war ans Meer geplant und dann irgendwo zu übernachten. Aber da wir dann von Julien und Kian hörten, die dort bereits waren, dass es keine schöne Strände gibt, haben wir beschlossen, lieber zu Caro und Alex nach Long Xuyên zu fahren.
Man fährt so ca. 1,5 Stunden mit dem Moped auf eine Distanz von ca. 70-80 km. Macht eigentlich echt Spaß wenn nicht so viel Verkehr ist uuuund es auch nicht regnet, was es die ganze Zeit bei der Rückfahrt getan hat. Da hab ich auch das erste Mal gemerkt, wie gefährlich nasse Straßen sein können, da eine Vollbremsung bei 60km/h lässt das Hinterrad gleich wegrutschen. Ist aber zum Glück nochmal alles gut gegangen und in Zukunft eben bischen langsamer fahren ;)


Freitag, 17. September 2010

Crossroad in Hanoi




Endlich hat der upload mal geklappt, war noch in Hanoi ganz am Anfang.

Donnerstag, 16. September 2010

Can Tho City

Da bin ich also, in der Stadt in der ich wohl die restlichen 11 Moante verbringen werde.
Es gab schon eine gewisse Vorfreude endlich Hanoi verlassen zu dürfen und daheim anzukommen um endlich mal auszupacken und sich sein Zuhause einzurichten.
Hanoi war für mich persönlich zu laut, zu groß und die dreckige Luft ist auch nicht gerade erholsam.
Als wir nun mit dem Flieger gelandet sind merkte man sofort, dass hier doch sehr viel Natur und auch die Luft viel angenehmer ist. Es dauerte sogar 10Minuten bis man das erste Hupen auf der Straße hörte. Dagegen gab es in Hanoi eigentlich nur ein endloses Hupgeräsch, das nie aufhören sollte. Es gab Buse, die fuhren eh mit durchgedrückter Hupe, damit man sie schon von weitem bemerkte, Autos, bei denen das Hupgeräusch ein Lied spielte und Mopeds, die sogar beim blinken automatisch hupten. (So eins fahr ich allerdings grad auch^^)
Ich war auch glücklich darüber, endlich das Guesthouse verlassen zu dürfen, da es doch etwas eklig wurde, da die Putzfrau sich wirklich den ganzen Monat geweigert hat, unseren Boden zu putzen^^...woran auch immer das lag...
In der WG angekommen, wurden wir uns gleich einig, wer welches Zimmer nimmt und ich muss sagen, dass es ein wirklich schönes Haus ist. Ein tolles Wohnzimmer mit TV, eine rießige Küche, Bad und Klo sind schön, wo uns schon unser 4. Mitbewohner begrüßte...eine wunderhässlcihe große Spinne.
Was die Tierwelt angeht, ist einem auch sofort aufgefallen, dass im Süden alles größer und auch in höherer Anzahl present ist. Die Ameisen sind rießig, die Spinnen sind Monster und die Gekos waren auch nicht klein (einen richtig rießigen hab ich leider noch nicht gesehen).
...
(4 Tage später und endlich mit Internet)
Am Dienstag morgen war ich gleich der erste der zum Vorstellungsgespräch musste und fands auch ziemlich krass, dass dort die Projektleiterin, der Direktor und sein Stellvertreter anwesend waren. An sich wurde dann im Gespräch mit meinen beiden Tutorinen noch paar Einzelheiten abgeklärt, sowas wie Urlaub! und Arbeitszeiten.
Anschließend hat mich dann noch der stellvertretende Direktor ein bischen rumgeführt und dann noch in ein Restaurant ausgeführt. Mit ihm konnt ich mich dann gut unterhalten und er war mir auch echt sympatisch.
...die Tage hab ich mich gut eingelebt, hab jetzt erstmal für eine Woche ein Moped geliehen, mal sehen was ich mir dann kauf. Heute war ich mit noch 3 anderen in dem etwa 100km entlegenen Soc Trang weil wir einfach ein bischen rumfahren wollte. Dort haben wir dann gleich die 2 anderen Freiwilligen besucht, die dort wohnen und sind dann nach einem guten essen auch gleich wieder heimgefahren.
Was mich auch freut, ist dass das ganze Zeug hier auch um einiges billiger ist als im Norden. Vielleicht ist es unsere Einbildung, dass das Essen hier auch einiges besser schmeckt, da wir alle Hanoi nicht so schön fanden, aber selbst die Garküche um die Ecke hat wirklich tolle Sachen zum Essen :)

Montag, 6. September 2010

Bilder Addon


Halong Bay                         Schlangendorf

Sonntag, 5. September 2010

Vịnh Hạ Long aka. Halong Bay

Wie Aris Gruppe bereits vor uns, sind nun auch wir (wie wohl wirklich alle Touristen in Vietnam) in die Halong Bucht gefahren. Nach längeren Diskussionen in der letzten Woche hatten wir uns darauf geeinigt, auch eine Fahrt für ca. 75$ Dollar zu machen (1.500.000VND) und nicht das allerbilligste Angebot zu nehmen.
Also fuhren wir gestern morgen um 8 Uhr mit einem sehr kleinen Bus los und kamen nach mehreren Unterbrechungen wegen diversen Übelkeits- oder Diarrhöproblemen nach 4 Stunden Fahrt an der Bucht an.
Zu unserem Schiff, auf dem wir die eine Nacht verbringen würden, wurde wir mit einem sehr kleinen Boot hingebracht, da am Hafen ein ziemliches gedränge an Schiffen war. Der erste Aufreger brachte uns der Zusammenprall mit einem ziemlich größeren Boot. Obwohl sich beide schon in etwa 200m Entfernung anbrüllten gaben sie dann Gas. Unser Kapitän hat dann nur gelacht, weil das andere Boot schon ziemlich alt zu schein schien und es wäre kein Wunder gewesen, wenn nach dem Zusammenstoß ein Loch in dem seim Bug gewesen wär...außer einem bösen Blick des anderen Kapitäns war dann aber nix.
Das Schiff auf dem wir schliefen war sehr schön, wir hatten ein wirklich schönes Zimmer und auch das Essen war wirklich lecker. Für mich störend waren eigentlich nur die vielen Gänge und dass man dann immer, für 6 Personen an einem Tisch, doch sehr kleine Portionen bekam und man nicht einfach los essen konnte, bis man satt war.
Mit einem Reiseleiter sind wir dann in eine für deutsche/italienische/französische Verhältnisse langweilige (keine Ahnung wo ich schon war^^) Tropfsteinhöhle und anschließend an einen für Touristen extra angeschütteten Strand gefahren. Dort konnte man dann entweder schwimmen oder auf einen Berg hoch gehen, wo man eine wirklich klasse Aussicht hatte. Abends durften wir dann noch vom Boot aus schwimmen, doch nach dem einige von ganz oben vom Schiff runtergesprungen sind und dann von der Strömung so stark abgetrieben sind, dass ein anderes Boot sie "retten" musste, durfte keiner mehr rein.
Aber das Leben auf einem Schiff und das entspannte liegen auf dem Deck war wirklich schön. So könnte ich ruhig mal länger Urlaub machen;) (Freiwilligentourismus *hust*)...aber es war ja schließlich Wochenende!
Heute stand dann noch eine Kanufahrt auf dem Programm mit anschließendem Mittagessen, nach dem es dann sofort wieder heim ging.
Ein wirklich sehr schöner Ausflug, obwohl der starke Tourismus schon sehr störend war, aber betrunkene Engländer an Bord können auch unterhaltsam sein.

Freitag, 3. September 2010

May the force of the snake be with you!

Die Woche war einiges los, so dass ich kaum Zeit gefunden hab zu bloggen...
Montag und Dienstagen waren noch Sprachkurs angesagt, am Mittwoch sind wir vom Sprachkurs aus in das Ho Chi Minh Mausoleum gegangen. Dort ist das Begräbniss von ihm und man musste ewig anstehen sich durchsuchen lassen, durch eine Detektor gehen, damit man ja kein Foto oder sonst was mitnimmt, um ihn dann letzten endes Ho Chi Minh hinter einem Glassark zu sehen. Es war recht unspektakulär, aber für die Vietnamesen bedeutet das wohl sehr viel... überall waren auch mit Gewehren bewaffnete Soldaten die aufpassten, dass ja jeder seine Mütze abnimmt oder seine Hände aus der Hosentasche nimmt. Anschließend wurde noch der Park und das Haus angeschaut, in dem der Hochi wohnte und darauf dann ins Völkermuseum und in einen Literaturtempel gegangen, wo man echt schöne Bilder machen konnte:









Am Ende des Ausflugs gingen wir noch richtig lecker Essen. Und zwar in einem non-profit Lokal, dass Straßenkinder von Hanoi zum Kellner ausbildet. Da schmeckt einem das wirklich teuere Essen gleich viel besser. Ich hatte ein leckeren Mangococktail und einen richtig leckeren Hamburger.


Gestern war hier dann Feiertag und wir haben uns mit Ari und Steffan am Hoan Kimh See getroffen, wo wir dann allerdings nicht wussten, was machen. Also sind wir ein bischen im Park gesessen, einkaufen gegangen und haben drauf geeinigt später nocheinmal her zu kommen, da Nachts um 9 ein Feuerwerk sein soll.
Also sind wir um halb 9 an die Bushaltestelle vor dem Guesthouse gegangen, doch es kam einfach kein Bus mehr...und selbst die Taxis haben sich geweigert, uns an den See zu fahren.
Ratlos sind wir also an eine gute Stelle geloffen, wo wir dann das Feuerwerk anschauen konnten.
Direkt wie das Feuerwerk kam eine unglaubliche Menge an Menschen und Roller uns entgegen, da ganz Hanoi ins Bett musste...Da es immernoch unmöglich war, zum See zu gelangen, sind wir 2 Stunden später mit dem Taxi zur Bar "Hair of the Dog" wo wir noch ein bischen feiern konnten.


Heute wurden Alex und ich, wie jeden Tag, schon recht früh von Felix geweckt. Zu 6 gingen wir uns Roller mieten und ich hatte meine erste Fahrt in Hanoi. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schalten hat es bei allen dann doch sehr gut geklappt und wir sind in das Bergdorf "Le Mat" außerhalb von Hanoi gefahren.
Dieses Dorf ist bekannt für die Schlangenspezialitäten die es dort zum Essen gibt. Jana traute sich nicht, mit zu essen, also bekamen wir für 5 Personen 2 Schlangen. Vor unseren Augen wurde dann die noch lebenden Schlangen aufgeschnitten. Zuerst wurde das Herz rausgepult, dann das Blut mit Schnaps verdünnt und zu guter letzt die Galle. Da wir alle (außer Knut) unseren Mann stellen wollten, mussten wir Schnick-Schnack-Schnuck spielen, wer das herz essen DURFTE ;)
Also traf es Sebastian und mich... An sich hat das Ding nach nichts geschmeckt, aber es war halt doch sehr eklig, da das Herz immernoch gepocht hat. An sich wars auch nicht anders wie ein Kaugummi, denn man sollte es zerkauen, da uns von Einem der Tipp gegeben wurde, dies zu tun, wenn man das Pochen nicht noch im Magen spüren will.
Also bekamen wir nach und nach alles mögliche der Schlange aufgetischt, und alles schmeckte etwas anders. Was wirklich schlechtes gab es meiner Meinung nach nicht, manchmal etwas "krätig" oder knautzelig.
Und einen ersten Sonnenbrand hab ich nach dem schönen Tag auch bekommen.
Jetzt wird noch ein wenig mit dem Motorbike rumgefahren, damit sich das Geld auch gelohnt hat. Morgen gehts in Halong Bucht, auf die sich schon jeder tierisch freut. Auf bald!

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